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Tagungen

Altmark und Magdeburger Börde im 3. Jahrtausend vor Christus. Die Schönfelder Kultur und ihr zeitliches, räumliches und kulturelles Umfeld

Die mit ihrer Sachkultur, Siedlungsweise sowie Kult- und Bestattungspraxis erstaunlich archäologiefreundliche Schönfelder Kultur bietet mit ihrer in einer Zeit eigentlich besonders weiträumiger und radikaler kultureller Vereinheitlichungen offenbar bewusst betonten Eigenart das ideale Fallbeispiel für die Diskussion verschiedenster Interpretationsvorschläge neolithischer archäologischer Kulturen.

Im Kontrast zu gleichzeitigen europäischen Einheitshorizonten von Kugelamphoren, Schnurkeramik und Glockenbechern erscheinen Traditionen aus Trichterbecherkultur und Badener Kultur besonders prägnant weiter entwickelt.

Diese besondere Spezifik brachte allerdings auch mit sich, dass Schönfeld und Ammensleben in der Vergangenheit von fernerstehenden Forschern vielfach als bloße Regionalgruppen der Schnurkeramik oder der Glockenbecherkultur missverstanden worden sind.

Sie verdienen es jedenfalls, allgemein näher bekannt gemacht zu werden. Dazu sollen Befundkomplexe aus Rettungsgrabungen der jüngsten Zeit sowie Bearbeitungen und Neubewertungen älterer Grabungsergebnisse vorgestellt, analysiert und aus verschiedenen regionalen und thematischen Blickwinkeln besprochen werden.

Anmeldung Vorträge und Poster

Bitte senden Sie bis zum 30. März 2022 ein kurzes Abstract mit maximal 2.000 Zeichen per E-mail an:

Dr. Andreas Hille ahille@lda.stk.sachsen-anhalt.de oder
Dr. Barbara Fritsch bfritsch@lda.stk.sachsen-anhalt.de oder
Dr. Jonas Beran jberan@lda.stk.sachsen-anhalt.de.

Gerne können auch Poster eingereicht werden.

Koordination

Dr. Andreas Hille
+49 345 5247-404
ahille@lda.stk.sachsen-anhalt.de

Tagungsort

Hörsaal des Landesmuseums für Vorgeschichte
Richard-Wagner-Straße 9
06114 Halle (Saale)

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