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Museum exklusiv

Im Rahmen der Sonderausstellung ›Reiternomaden in Europa – Hunnen, Awaren, Ungarn‹ bieten wir Ihnen eine Reihe von besonderen Veranstaltungen, mit denen Sie in das reiternomadische Leben der Völkerwanderungszeit eintauchen können. Bitte informieren Sie sich auch über die weiteren Veranstaltungen im Begleitprogramm der Sonderausstellung sowie unsere regulären Angebote für die Dauerausstellung.

Aktionen

›Rast der Reiterkrieger‹

Nach einem Rundgang durch die Sonderausstellung laden wir Sie zu einem Steppen-Gastmahl in nomadentypischem Ambiente in einer originalen kirgisischen Jurte ein. Im Anschluss sind Sie gefordert bei der Gestaltung eines reiternomadischen Statussymbols.

Samstag, 21. Januar 2023 [Termin entfällt] / Samstag, 18. Februar 2023 / Samstag, 11. März 2023 / Samstag, 25. März 2023 / Samstag, 22. April 2023 / Samstag, 13. Mai 2023 / Samstag, 10. Juni 2023

Beginn jeweils um 18.30 Uhr.

Kosten: 90,00 € pro Person.
Dauer: 3 bis 4 Stunden.

Das Angebot ist sowohl für Gruppen (maximal 20 Personen) als auch für Einzelpersonen buchbar.

Bitte rechtzeitig online buchen oder die Karten vorab an der Museumskasse erwerben. Die Kapazitäten sind begrenzt.

Multivisionsvorträge von Steffen Graupner zu heutigen (Halb-)Nomadenkulturen

Der Jenaer Geophysiker, Reisejournalist und Bergsteiger Steffen Graupner hat in zahlreichen Expeditionen und Reisen unter anderem die Arktis, Zentralasien und Afghanistan erkundet. In spannenden und informativen Live-Lichtbildvorträgen berichtet er von seinen intensiven Begegnungen mit den dortigen (halb-)nomadischen Kulturen.

Als Einstimmung auf das Thema kann vor den Vorträgen (Beginn ist 19.00 Uhr) bereits ab 18.00 Uhr die Sonderausstellung ›Reiternomaden in Europa – Hunnen, Awaren, Ungarn‹ außerhalb der regulären Öffnungszeiten besucht werden.

Wir empfehlen eine rechtzeitige Online-Buchung oder die Karten vorab an der Museumskasse zu erwerben.

 

Im Land der Tschuktschen – Rentiernomaden der Tundra

Freitag, 17. März 2023

Beginn um 19.00 Uhr.

Sechstausend Jahre lang folgte das Leben der wenigen Ureinwohner der Tschuktschen Halbinsel ausschließlich und nahezu unverändert dem strengen jahreszeitlichen Takt der rauen Arktis.

Dann rasten 100 Jahre gesellschaftliche Evolution im Zeitraffer: Die neue Sowjetmacht beamte die Tschuktschen in den 1920er Jahren von der Steinzeit in den Sozialismus, die zerfallende Sowjetunion entließ die Menschen in den russischen Raubtierkapitalismus der 90er Jahre, nach dessen Versagen sich viele Tschuktschen ihre Existenz nur durch Rückbesinnung auf die archaische Lebensweise ihrer Vorfahren sichern konnten. Sie leben heute nahezu ausschließlich wieder von der Jagd auf die großen Meeressäuger und von ihren Rentieren, fertigen ihre Kuchljankas, knielange Überwürfe, und ihre Jarangas, tipi-artige Zelte, aus Rentierfell.

Mit Ski auf dem Eis der zugefrorenen Beringstraße und per Schneemobil durch die weite Tundra des großen weißen Nordens durchstreifte Steffen Graupner das Land der Tschuktschen. Begleiten Sie ihn in diesem Vortrag auf seiner Expedition zum Frühlingsfest der Rentiernomaden.

Kosten: 12,00 € (für den Vortrag inklusive Ausstellungsbesuch).
Dauer: ungefähr 100 Minuten.

Bitte rechtzeitig online buchen oder die Karten vorab an der Museumskasse erwerben. Die Kapazitäten sind begrenzt.

 

Afghanistan – Reisen zu den Halbnomaden des Pamir

Freitag, 12. Mai 2023

Beginn um 19.00 Uhr.

Für die südliche Seidenstraße gab es durch die eisgepanzerte Bergwildnis der 7000er von Pamir, Hindukusch und Karakorum nur einen einzigen Weg direkt nach China: Den abgelegenen und schwer erreichbaren Wakhan-Korridor! Als ›Zeigefinger‹ Afghanistans war der Wakhan über Jahrtausende hinweg Handelsweg und Heerstraße, archaischer Highway für Philosophie und Religion, Seide und Gold, Armeen und Entdecker. Dem steht die heutige Abgeschiedenheit und Isolation des Wakhan entgegen. Sie verlangt den wenigen Bewohnern, Pamir-Kirgisen und Wakhi, ein entbehrungsreiches Leben unter harten Bedingungen ab.

Steffen Graupner berichtet von seinen Einblicken in das Leben in Nordafghanistan und den Begegnungen mit den halbnomadisch lebenden Kirgisen im Großen und Kleinen Pamir. Er besuchte die in den Tälern wohnenden Wakhibauern, die ihre Tiere auf die Sommerweiden in bis zu 4000 Meter Höhe treiben. Er folgte dem Lauf des Pamir-Flusses, der einem ganzen Gebirge seinen Namen gab, fand unberührte Gebirge und erklomm seine unbestiegenen 6000er Gipfel. Das Rätsel der alten Geographen um die Quelle des legendären Flusses Oxus, unseres heutigen Amu Darja, ist bis heute nicht vollständig gelöst. Steffen Graupner verortet eine neue Quelle in der Bergwildnis des Wakhan.

Kosten: 12,00 € (für den Vortrag inklusive Ausstellungsbesuch).
Dauer: ungefähr 90 Minuten.

Bitte rechtzeitig online buchen oder die Karten vorab an der Museumskasse erwerben. Die Kapazitäten sind begrenzt.

Besucherbetreuung / Führungen / Reservierungen

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus unterliegen die Ausstellungen, die Führungen und die Veranstaltungen den jeweils gültigen rechtlichen Vorgaben. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld bei den aktuellen Besuchshinweisen oder telefonisch werktags bei unseren Mitarbeitern der Besucherbetreuung beziehungsweise außerhalb dieser Zeiten auch an der Museumsrezeption unter +49 345 5247-30.

Falls Sie Fragen haben oder sich anmelden möchten, sind Sie hier richtig:

Gabriele Neumann, Monika Bode, Sven Koch
Telefon: +49 345 5247-375, -361 oder -465
Telefax: +49 345 5247-503
besucherbetreuung@lda.stk.sachsen-anhalt.de

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