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Alles auf Anfang

Sesshaftigkeit, Landwirtschaft, Bevölkerungswachstum, Siedlungswesen, Besitz, Eigentum, Erblichkeit, Hierarchisierung, Herrschaft – starke Schlagworte charakterisieren die Epoche Jungsteinzeit. In Mitteldeutschland vollzog sich der grundlegende Schritt zu einer sesshaften, Ackerbau und Viehzucht betreibenden Gesellschaft vor ca. 7.500 bis 7.000 Jahren. Zuwanderer aus dem südosteuropäischen Donauraum brachten das neue Lebenskonzept nach Mitteleuropa. Im Gepäck hatten sie revolutionäre Innovationen wie Saatgut, Vieh, Hausbau, Keramik, Textilien und Steinschliff, aber auch neue Ideen, Gebräuche und Glaubensvorstellungen.

Der Ursprung dieses ›Neolithisierung‹ genannten Umbruches findet sich vor ca. 11.000 Jahren im vorderasiatischen Raum. Die neue Wirtschaftsweise führte zu einem Bevölkerungsanstieg, die Menschen machten sich schließlich als Pionierbauern auf die Suche nach neuem Land und wandten sich Richtung Mitteleuropa. Die bis dahin einheimischen Jäger und Sammler Mitteleuropas zogen sich meist in nördliche Gebiete zurück, teilweise übernahmen sie viel später die neue Lebensart.

Die Neuankömmlinge aus dem Südosten legten die Grundsteine für unsere heutige Lebensweise: Dauerhafte Siedlungen mit massiven Langhäusern wurden nahe der Äcker errichtet. Land wurde zu Eigentum erklärt, erste kriegerische Konflikte zeichneten sich ab. Die große Spirale von Innovation und Wachstum begann sich zu drehen und erreicht im 4. Jahrtausend v. Chr. einen ersten Höhepunkt.

Die Neuankömmlinge aus dem Südosten legten die Grundsteine für unsere heutige Lebensweise: Dauerhafte Siedlungen mit massiven Langhäusern wurden nahe der Äcker errichtet. Land wurde zu Eigentum erklärt, erste kriegerische Konflikte zeichneten sich ab. Die große Spirale von Innovation und Wachstum begann sich zu drehen und erreicht im 4. Jahrtausend v. Chr. einen ersten Höhepunkt.

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