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Geschichte

Um 500 v. Chr. treten die Völker Mitteleuropas und damit auch die Bewohner unserer Region erstmals aus ihrer geschichtlichen Anonymität.

Griechische und römische Schriftquellen überliefern nun Namen und Siedlungsräume von Stämmen und Ethnien. Grundlegend war die Nennung der Skythen und Kelten, die eher einer geografischen Einteilung von Ost nach West diente.

Als letztes dieser von den Mittelmeerkulturen als Barbaren eingestuften Völker sind die Germanen genannt; zweifelsfrei erst um 80 v. Chr. bei Poseidonios. Umstritten bleiben Alter und Herkunft des Namens. Um 53 v. Chr. erklärte Julius Cäsar – politisch motiviert, generalisierend, aber unzutreffend – den Rhein zur Kulturscheide zwischen ›Galliern‹ am Westufer und ›Germanen‹ östlich des Stroms. Heterogene Völkergemische wurden in zwei gegensätzliche Zivilisationsblöcke eingeteilt, die es in dieser Konstellation gar nicht gab.

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