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Abschied im Feuer

In verschiedenen Bereichen fungierte das Feuer schon lange als Medium, das eine besondere Materie in den gewünschten Aggregatszustand brachte.

Die lodernde Zentralinstallation des Ausstellungsbereichs ›Spätbronzezeit‹ steht für das Aufkommen neuer religiöser Ideen. So verwandelte man den Leichnam seit etwa 1.300 v. Chr. plötzlich zu Asche und Rauch, womit die Verstorbenen in eine neue Sphäre entrückten. Dabei verlagerte sich das Totenritual an den Platz des Kremationsfeuers, der räumlich vom Grab getrennt blieb. Die Überreste der Toten wurden meist in Urnen beigesetzt.

Manchmal wurden vielteilige Geschirrsätze mit ins Grab gegeben, was auf ein spezielles Totenritual schließen lässt.

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