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Das Mammut von Pfännerhall

Unseren älteren Besuchern, die bereits als Kind die Ausstellungen des Landesmuseums gesehen haben, ist es ein guter Bekannter – das Mammut von Pfännerhall entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Besucherliebling und geheimen Haus-Logo des Landesmuseums. Gefunden wurde es 1953 im Braunkohlentagebau bei Braunsbedra im Geiseltal. Die Skelettreste lagen im obersten Teil des Unstrut-Schotter und sind somit zeitlich in die Vorstoßphase der Saalevereisung vor etwa 200.000 Jahren einzuordnen.

Das wollhaarige Mammut – Mammuthus primigenius – gilt weit über den mitteldeutschen Raum hinaus als Leitfossil der letzten beiden Kaltzeiten. Heute weiß man, dass das Mammut keineswegs ein Tier war, das die extreme Kälte bevorzugte. Es kam immer auch unter klimatisch gemäßigten Bedingungen vor. Trotzdem kann es als sehr guter Anzeiger für die Kälteperioden im Eiszeitalter gelten.

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