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Museum exklusiv

Mehr als 400.000 Jahre Menschheitsgeschichte werden in der Dauerausstellung des Landesmuseums präsentiert – von der Altsteinzeit bis zur Völkerwanderungszeit. Prägnante Exponate erzählen in eindrucksvollen Inszenierungen spannende Ereignisse und erklären Zusammenhänge aus dem Leben der Menschen im heutigen Mitteldeutschland. Neben der einzigartigen Himmelsscheibe von Nebra ist es jedoch eine Vielzahl weiterer Funde, die als einzigartige Zeugnisse einen Einblick erlauben in den Alltag und die großen geschichtlichen Entwicklungen nicht nur Sachsen-Anhalts, sondern auch Europas und sogar der Weltgeschichte.

Einführung

Museumsdirektor Harald Meller lädt mit der Reihe ›Museum exklusiv‹ ein auf einen Rundgang durch das Landesmuseum, präsentiert archäologische Funde von weltweiter Bedeutung, erzählt Geschichten aus dem Leben unserer Vorfahren und wirft einen Blick hinter die Kulissen der spektakulären Inszenierungen der Dauerausstellung. Kommen Sie mit!

Die Dame von Oechlitz

Das Frauengrab aus der Mittelbronzezeit wurde 2009 im Zuge der archäologischen Ausgrabungen im Vorfeld des ICE-Trassenbaus zwischen Halle und Erfurt bei Oechlitz (Saalekreis) freigelegt. Die circa 40-Jährige wurde auf dem Rücken liegend mit diversen Grabbeigaben bestattet. Welche schmückende Beigabe ermöglicht die Datierung des Frauengrabes in die Mittelbronzezeit? Was geschah oftmals einige Zeit nach der Bestattung?

Aus der Erde an die Wand

Oftmals ist Archäologie Millimeterarbeit – besonders wenn es um das Ausgraben geht. Vor der Freilegung kann meist nur anhand des Aussehens und der Größe einer Verfärbung im Boden auf das darunter Verborgene geschlossen werden. Nicht zuletzt dieser Umstand macht den Reiz archäologischer Ausgrabungen aus. Wie ist der Arbeitsablauf bei der Freilegung eines archäologischen Befundes, beispielsweise eines Grabes? Welchen Gewinn bieten die im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) ausgestellten Blockbergungen für den Besucher?

Salzmünde. Bestattet unter Scherben

Auf einem hohen Plateau westlich von Halle liegt die ehemalige jungsteinzeitliche Befestigung von Salzmünde (3400 bis 3100 vor Christus). Die Anlage war den Archäologen und Archäologinnen bereits zu DDR-Zeiten bekannt, umfassende Ausgrabungen konnten jedoch erst von 2005 bis 2008 durch das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt durchgeführt werden. Dabei wurde Erstaunliches zu Tage gefördert. Welche besonderen Befunde machen das Plateau von Salzmünde zu einem Schlüsselfundort? Welche besondere Bestattungsform konnte innerhalb der Salzmünder Befestigungsanlage nachgewiesen werden?

Land der Blockbergungen

Die sogenannten Blockbergungen sind seit den 1920er Jahren eine ›Spezialität‹ des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale). In diesen frühen Jahren wurden sie hauptsächlich zu wissenschaftlichen Zwecken angelegt, um sie später im Depot auszugraben. Nur wenige dieser im Block geborgenen Befunde fanden damals ihren Weg in die museale Ausstellung. Aus der heutigen Dauerausstellung des Landesmuseums für Vorgeschichte sind sie dagegen nicht wegzudenken. Was unterscheidet diese älteren Blockbergungen von denen, die heute im Landesmuseum ausgestellt sind? Welche Vorteile bietet die Präparation eines archäologischen Befunds für die Wissensvermittlung im Museum?

Geschichte im Block geborgen: Das Gräberfeld von Kleinjena

Das Männergrab von Kleinjena beinhaltete neben den Pferden auch Steigbügel und ein kleines Messer. Steigbügel sind eine folgenreiche Erfindung der Weltgeschichte, die die Awaren im 6. Jahrhundert nach Christus aus der Steppe in unsere Gegenden brachten. Welche Vorteile bietet die Nutzung von Steigbügeln im Kampf? Was ist das besondere an der Blockbergung von Kleinjena? Welche Kniffe werden bei der Konservierung und Ausstellung einer Blockbergung angewandt?

Kleinjena und Stößen: Zeugnisse einer Zeitenwende

Im Zuge der Sanierung der B 180 nördlich von Naumburg (Saale) nach Freyburg (Unstrut) in den Jahren 2006 und 2007 traten diverse archäologische Befunde und Funde zu Tage. Dies überrascht kaum, da dieser Verkehrsweg durch eine besondere Herrschaftslandschaft verläuft. Die wohl wichtigste Entdeckung war ein großes, frühmittelalterliches Gräberfeld des 7. und 8. Jahrhunderts. Ein Grab stach deutlich hervor. In ihm fanden sich die Überreste eines älteren und eines jüngeren Mannes sowie zweier Pferde. Was verrät uns dieses Grab über die religiösen Vorstellungen zu dieser Zeit? Was erzählt uns das Skelett des jüngeren Mannes über dessen Tod? Und welche Beziehung bestand möglicherweise zwischen den beiden Männern?

Zeichen einer neuen Zeit: Der Spangenhelm von Stößen

Im Jahre 1929 wurden in einer Lehmgrube bei Stößen in der Nähe von Naumburg (Saale) die Reste eines zum größten Teil beraubten Grabes aus der Zeit des Thüringerreichs freigelegt. Neben einigen wenigen weiteren Überresten der Grabausstattung enthielt die Bestattung die Reste eines wertvollen, feuervergoldeten Spangenhelms mit umlaufendem Weinranken-Fries und christlichen Motiven. Wo wurde dieser kostbare Helm gefertigt? Wer könnte sein Besitzer gewesen sein? Welche Funde sprechen neben dem Spangenhelm für eine möglicherweise königliche Bestattung?

Das Gräberfeld von Brücken: Spuren des Thüringerreichs – Teil 2

Der Aufstieg und Fall des Reichs der Thüringer (um 460 bis 531 nach Christus) ist in historischen Quellen gut belegt. Archäologische Ausgrabungen eines Gräberfeldes der Sueben aus dieser Zeit bei Brücken im Landkreis Mansfeld-Südharz brachten 2019 und 2020 beeindruckende Funde hervor. Diese belegen die weitreichenden Verzweigungen und Kontakte der Region um den Kyffhäuser. Welche Objekte gehörten zur klassischen Bewaffnung der adligen Männer im Reich der Thüringer? Welche weiteren herausragenden Funde wurden in den Gräbern bei Brücken entdeckt?

Das Gräberfeld von Brücken: Spuren des Thüringerreichs – Teil 1

Der Aufstieg und Fall des Reichs der Thüringer (um 460 bis 531 nach Christus) ist in historischen Quellen gut belegt. Archäologische Ausgrabungen eines Gräberfeldes der Sueben aus dieser Zeit bei Brücken im Landkreis Mansfeld-Südharz brachten 2019 und 2020 beeindruckende Funde hervor. Diese belegen die weitreichenden Verzweigungen und Kontakte der Region um den Kyffhäuser. Warum finden sich alemannische und langobardische Fibeln in den Frauengräbern von Brücken? Und welcher Einfluss wird anhand der Tierdarstellungen auf den thüringischen Fibeln deutlich?

Goldbrakteaten und Zaubersprüche

Drei Goldbrakteaten, die um 500 nach Christus datieren und heute im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ausgestellt sind, zeigen eindrucksvoll die Kunstfertigkeit der germanischen Münzpräger. Ihre auf den ersten Blick wuchtigen, jedoch äußerst kunstvollen Bilder erzählen mythologische Geschichten, die dank späterer schriftlicher Überlieferungen bis heute verständlich sind. Welches Vorbild hatten die germanischen Goldbrakteaten? Welcher Gott wurde vorrangig auf ihnen dargestellt?

In der Festhalle des Königs

Hinter den Grenzen des Römischen Reichs befand sich das freie Germanien. Aufgrund ihrer Schriftlosigkeit ist nicht viel über das Selbstverständnis der Germanen bekannt. Archäologische Funde geben jedoch einen Einblick in diese unbekannte Welt. Welchen Einfluss hatte der Kontakt zum römische Kulturkreis auf die Götterdarstellungen der Germanen? Welches museale Konzept steckt hinter den ›Germanen-Räumen‹ im Landesmuseum für Vorgeschichte?

Germanische Grenzgänger

Im Verlauf der Jahrhunderte kam es nicht nur zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Germanen und Römern. Einige Germanen ließen sich im Römischen Heer ausbilden und wurden Söldner im Auftrag Roms. Sie lernten Schreiben und die römischen Gebräuche. Wie verhielten sich die germanischen Söldner nach der Rückkehr in ihre Heimatgebiete? Welcher ›Fehler‹ der Römer begünstigte den Untergang des Römischen Reichs im 4. Jahrhundert nach Christus?

Die Prinzessin von Profen

Im Jahr 2007 wurde in einem Braunkohle-Tagebau südlich von Halle in einem germanischen Brandgräberfeld ein Grab mit beeindruckender Ausstattung freigelegt. Als Urne diente ein römisches Weinmischgefäß, das neben den sterblichen Überresten zweier Frauen auch goldene Armringe, Fuchsschwanzketten, mehrere Fibeln und allerlei weitere Beigaben barg. Welche Rückschlüsse können anhand dieser hochwertigen Beigaben auf die Toten gezogen werden? Inwieweit werden die antiken Schriftquellen durch diesen archäologischen Fund untermauert?

Die Erfindung der Germanen

Um 53 vor Christus betitelte Julius Caesar die Bewohner der Gebiete östlich des Rheins als ›Germanen‹. Andere antike Schriftquellen überliefern Namen, Aussehen und Gebräuche der Bewohner dieser Gegenden. In dieser Zeit fällt das erste Licht der Geschichtsschreibung ebenso auf den mitteldeutschen Raum, wenn auch eine Beschreibung ›von außen‹ stattfand. Wie trugen die Römer dazu bei, dass aus der friedlichen germanischen Gesellschaft eine kriegerische wurde? Welche Hinterlassenschaften zeigen Archäologen und Historikern die Wege der römischen Feldzüge durch das Land zwischen Ohre, Unstrut und Saale bis an die Elbe?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Gesellschaft ihrer Schöpfer

Die Geschichten rund um die Himmelsscheibe von Nebra sind längst noch nicht alle erzählt. Die neue Folge beschäftigt sich mit den Schöpfern der Himmelsscheibe. Welche Voraussetzungen bot die Gesellschaft der sogenannten Aunjetitzer Kultur (ungefähr 2200 bis 1550 vor Christus) und was unterschied sie von den Gesellschaften der vorangegangenen Epochen. Inwiefern konnte die Himmelsscheibe als Instrument zur Herrschaftssicherung eingesetzt werden? Und welche für die Menschheitsgeschichte wichtigen Entwicklungen nahmen in der Frühbronzezeit ihren Anfang?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Aufbruch zu neuen Horizonten

Die Geschichten rund um die Himmelsscheibe von Nebra sind längst noch nicht alle erzählt. Die neue Folge beschäftigt sich mit der möglichen Herkunft des Wissens, das auf der Himmelsscheibe kodiert wurde. Für die Menschen der Bronzezeit war das Reisen ein zeitaufwendiges und gefährliches Unterfangen. Dennoch belegen zahlreiche archäologische Funde, dass bereits in dieser Zeit weite Strecken zurückgelegt wurden. Welche Stationen könnte ein Reisender zwischen Mitteldeutschland und dem Vorderen Orient besucht haben? Welche Belege dafür, dass es nicht nur einen Waren- sondern auch Ideenaustausch mit fremden Völkern gab, bieten die archäologischen Funde?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Entschlüsselung des Bildprogramms

Die Geschichten rund um die Himmelsscheibe von Nebra sind längst noch nicht alle erzählt. Die neue Folge beschäftigt sich mit dem versteckten Wissen, das auf der Himmelsscheibe von Nebra codiert ist. Zwar wirkt die Himmelsscheibe mit ihren Goldapplikationen auf den ersten Blick so einfach verständlich wie ein Verkehrsschild, jedoch verbergen sich dahinter komplexe astronomische Zusammenhänge und mythologische Vorstellungen, die ihre Ursprünge teilweise im weit entfernten Mesopotamien und in Ägypten haben. Wie konnten Sonnen- und Mondjahr mit Hilfe der Himmelsscheibe in Einklang gebracht werden? Was verraten die Umarbeitungen der Himmelsscheibe über die Vorstellungswelt ihrer ›Benutzer‹?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Die Phasen des Bildprogramms

Die Geschichten rund um die Himmelsscheibe von Nebra sind längst noch nicht alle erzählt. Die neue Folge beschäftigt sich mit der Mehrphasigkeit des Bildprogramms auf der Himmelsscheibe. Auf den ersten Blick wirken die dargestellten Objekte, als wären sie gleichzeitig angebracht worden. Dank umfangreicher Analysen konnte jedoch festgestellt werden, dass das heutige Aussehen der Himmelsscheibe in mehreren Phasen entstanden ist. Wie sah die Himmelsscheibe in den verschiedenen Phasen aus? Wie hängt dies mit ihrer Nutzung zusammen?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Die Begleitfunde

Die Geschichten rund um die Himmelsscheibe von Nebra sind längst noch nicht alle erzählt. In dieser Folge sollen jedoch die anderen Objekte näher vorgestellt werden, die zusammen mit der Himmelsscheibe vergraben waren: zwei Schwerter, zwei Armspiralen, ein Meißel und zwei Beile. Denn durch sie war eine Datierung der Himmelsscheibe von Nebra möglich. Welche beeindruckende und für das frühbronzezeitliche Mitteleuropa exotische Metallverarbeitung weisen die beiden Bronzeschwerter auf der Oberfläche auf? Welcher Zusammenhang besteht möglicherweise zwischen der Niederlegung des Hortes und dem Ausbruch des Thera-Vulkans in der Ägäis?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Bestätigung des Fundortes

Die Geschichten rund um die Himmelscheibe von Nebra sind noch längst nicht alle erzählt. Bei einer Begehung mit einem der beiden Raubgräber konnten sich die Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt im Juli 2002 erstmals ein Bild des mutmaßlichen Fundortes auf dem Mittelberg machen. Durch welchen ›Fingerabdruck‹ wurde der Fundzusammenhang zwischen Himmelsscheibe und Beigaben bewiesen? Und mit welchen Methoden aus Naturwissenschaft und Forensik konnte der angegebene Fundort auf dem Mittelberg als tatsächlicher Fundort bestätigt werden?

Die Erfindung des Krieges

In der Zeit um 800 vor Christus kommt es einer gravierenden Änderung im archäologischen Fundmaterial. Plötzlich sind Großschwert-Hortfunde in Mitteldeutschland archäologisch fassbar. Sie sind ein Beleg für die Erfindung strukturierter kriegerischer Auseinandersetzungen. Welche möglichen Gründe könnten diesen aggressiven Spannungen zugrunde liegen? Inwieweit können hinsichtlich des möglichen Ablaufs der Kämpfe Parallelen bis in die frühe Neuzeit gezogen werden?

Der Brunnen von Schönebeck

Dank baubegleitender archäologischer Maßnahmen beim Bundesstraßenbau konnte nahe Schönebeck ein spätbronzezeitlicher Brunnen in seiner Gesamtheit freigelegt werden. Mit Hilfe dendrochronologischer Untersuchungen konnte das Fälldatum der oberen Brunnenkastenhölzer mit 1223 vor Christus genau bestimmt werden. Welche weiteren Daten lieferte die Analyse der anderen beim Bau des Brunnes verwendeten Hölzer? Welches aus dem Mittelalter bekannte Phänomen zeigt sich bereits deutlich in der Bronzezeit?

Der Sichelhort aus Frankleben

Die Niederlegung von Sichelhorten ist ein typisches Phänomen der späten Bronzezeit in Mitteldeutschland. Der Sichelhort von Frankleben umfasst drei Töpfe mit 242 Sicheln. Und er ist gleichzeitig ein Spiegel des Wohlstands, in dem die Menschen der späten Bronzezeit lebten und gibt Einblicke in ihre religiösen Vorstellungswelten. Welche Funktion übten die sogenannten Sichelmarken aus? Welche Verbindung besteht zwischen den Sicheln und den Mondphasen?

Der Bronzehortfund von Oberwünsch

Der spätbronzezeitliche Hortfund wurde 2009 bei Ausgrabungen an der neuen ICE-Strecke Leipzig/Halle–Erfurt bei Oberwünsch (Stadt Mücheln) entdeckt. Der zweiteilige Fundkomplex beinhaltet neben einem gut 150 Teile umfassenden Bronzehort den Schädel und die linke Hand eines ungefähr 45 bis 60 Jahre alten Mannes. Welche Intention steckte hinter der gemeinsamen Niederlegung der Bronzen und der menschlichen Überreste? Wie helfen modernste Technik und alte Zaubertricks dem modernen Ausstellungsbau?

Die Tragödie von Eulau

Als im Jahr 2005 in einer Kiesgrube bei Eulau im Burgenlandkreis vier schnurkeramische Gruppengräber mit insgesamt 13 Personen entdeckt wurden, war den Archäologen schnell bewusst, dass es sich um einen regelrechten Kriminalfall des Spätneolithikums handeln musste und die Bestatteten dem gleichen Gewaltakt zum Opfer gefallen waren. Welche weitreichenden Aussagen können über die Toten und ihre Verbindungen zueinander getroffen werden? Und welche Hinweise liefern die Verletzungen der Toten in Bezug auf den Tathergang und die Täter?

Das Fürstengrab von Gommern

Römisches Silbergeschirr für Wein, germanische Holzeimer für Bier, ein massiver Goldhalsring und noch vielerlei andere Preziosen wurden am Ende des 3. Jahrhunderts dem ›Fürst von Gommern‹ mit ins Grab gegeben. Es handelt sich um das am reichsten ausgestattete ›Fürstengrab‹ ganz Germaniens. Welche Rückschlüsse lassen sich daraus auf die Verbindungen zwischen Römischem Reich und germanischer Oberschicht ziehen? Und welche ganz privaten Geheimnisse des Fürsten gibt die Grabausstattung preis?

Die Kelten: Meister der Symbolik

Bis etwa auf Höhe der heutigen Stadt Naumburgs reichte das keltische Einflussgebiet im Norden. Bei Karsdorf im Burgenlandkreis wurde 1997 im Rahmen einer Rettungsgrabung ein besonderer eisenzeitlicher Grabbefund freigelegt. Im Schädelbereich eines achtjährigen Hengstes befanden sich die Überreste sowohl eines Hundewelpens als auch eines Säuglings. Welche Rückschlüsse auf die bestattende Gesellschaft lässt diese Grablege zu? Und welche Parallelen verbinden den Befund aus Karsdorf mit der Mythologie der keltischen Bewohner der heutigen Britischen Inseln?

Eine Siedlungsbestattung aus Wennungen

Eine Frau und ein Mann liegen in verdrehten Positionen in einer spätbronzezeitlichen Siedlungsgrube bei Wennungen. Dieses Bild bot sich den Archäologen, als sie im Zuge des ICE-Trassenbaus das Gebiet untersuchten. Schnell war klar, dass es sich nicht um eine regelhafte Bestattung handelte. Welche weiteren Erkenntnisse lieferten die anthropologischen und genetischen Untersuchungen der beiden Toten?

Das Steinkammergrab von Göhlitzsch

Das Steinkammergrab von Göhlitzsch bei Leuna wurde wie eine Vielzahl archäologischer Funde durch einen Zufall im Jahr 1750 entdeckt. Seine Fundumstände schmälern seine Bedeutung jedoch keineswegs. Nahezu alle Steinplatten der Grabkammer sind mit diversen Piktogrammen verziert. Welche Rückschlüsse können durch sie auf den Bestatteten gezogen werden? Und warum ist die fortlaufende, kritische Hinterfragung von Datierungen anhand von archäologischen Funden so wichtig?

Der Rinderbaron von Westerhausen

Ackerbau und Viehzucht – Kernelemente der bäuerlichen Lebensweise – sind nicht nur ein Ursprung von Arm und Reich. Sie stellen auch den Beginn unserer heutigen Kulturlandschaften, von Grundbesitz und politischen Territorien dar. Welchen Einblick gewährt uns das Grab des ›Rinderbarons‹ in die Zeit zwischen 3100 und 2560 vor Christus? Woher kamen die Menschen der sogenannten Kugelamphorenkultur? Und welches Konfliktpotenzial könnte aus dem Aufeinandertreffen von Viehzüchtern und -hirten auf alteingesessene Ackerbauern entstanden sein?

Entstehung von Arm und Reich

Mit der Einführung der bäuerlichen, sesshaften Lebensweise im Neolithikum häuften einzelne Menschen erstmals Besitz und Eigentum an. Vor 7.500 Jahren begann in Mitteleuropa damit auch die soziale Differenzierung in Arm und Reich. Mit welchen Objekten aus seltenen Rohstoffen wurde der soziale Status und das Prestige Einzelner dargestellt? Woher kamen diese Materialien, die in ganz Europa begehrt waren? Und was ist so besonders an der Spondylusmuschel?

Neolithikum: Zeitalter der Migration

Ein wichtiger Motor der gesamten Menschheitsgeschichte ist die Migration. Sie spiegelt sich auch in der materiellen Kultur aller früheren Gemeinschaften, den archäologischen Funden wider. Auch naturwissenschaftliche Untersuchungen zu den jungsteinzeitlichen Menschen bestätigen diese Beobachtung. Welche überraschenden Erkenntnisse bringt uns die Paläogenetik? Welches neue Licht werfen sie auf die Geschichte Europas? Und warum beruht das Konzept von menschlichen Rassen nicht auf wissenschaftlichen Fakten, sodass Archäologie und Geschichte nie Grundlage für rassistische Deutungen sein können?

Die ersten Bauern

Ab 5.500 vor Christus hielt in unseren Breiten die bäuerliche Lebensweise ihren Einzug, das Neolithikum begann. Mit diesem verbunden ist die Entstehung unserer heutigen Kulturlandschaften, verursacht durch das Roden der damaligen Urwälder. Aber auch die Gesellschaften änderten sich grundlegend. Warum spielte auf einmal Eigentum eine große Rolle? Welches Konfliktpotenzial barg die neue, von Ackerbau und Viehzucht geprägte Lebensweise? Und warum sollte die Jungsteinzeit eigentlich ›Holzzeit‹ heißen?

Eine mächtige Frau: die Schamanin im Landesmuseum

Ein Beitrag reicht nicht aus, um die Bedeutung der Schamanin von Bad Dürrenberg zu verdeutlichen. Daher widmet sich ihr ein weiterer Film der "Museum exklusiv"-Reihe. Wie kam es zur berühmten Gesichtsrekonstruktion durch Karol Schauer? Welche Überraschungen hält die Präsentation der mächtigen Frau im Museum für Kinder und Erwachsene bereit?

Die Eiszeit

Das Klima und seine Veränderungen sind seit jeher die größten Herausforderungen für den Menschen. Nur durch seine Innovationen und Anpassungsfähigkeit hat er diese stets gemeistert. In der Menschheitsgeschichte stellten insbesondere die Kaltzeiten größte Einschnitte dar, die letzte endete in Europa vor ungefähr 12.000 Jahren. Welche Menschen lebten hier während der Eiszeit? Was war ihre Lebensweise? Und warum war die Jagd damals die perfekte Kulturtechnik?

High-Tech der Steinzeit

Im Bereich des ehemaligen Ortes Königsaue bei Aschersleben wurden in den 1960er Jahren durch Prof. Dr. Dietrich Mania sensationelle Funde gemacht. Sie zeigen uns den Stand der technischen Spitzenproduktion vor über 80.000 Jahren. Was ist der älteste ›Kunststoff‹ der Menschheitsgeschichte? Wie wurde er in der Steinzeit verwendet? Und was hat das mit dem Fingerabdruck eines Neandertalers zu tun?

Jäger und Gejagte

Vor über 200.000 Jahren – zu Zeiten des Homo erectus und des Neandertalers – stand der Mensch noch nicht endgültig an der Spitze der Nahrungskette. Eine besondere Rolle auf dem Weg dorthin spielte die Fähigkeit, besonders geschickt zu jagen – die Fundstelle Neumark-Nord dokumentiert dies in einzigartiger Weise. Welche Tiere waren die bevorzugte Beute? Warum ging es nicht nur um ihr Fleisch? Und um was könnte es sich bei den mysteriösen Hyänen-Hinterlassenschaften handeln?

Geisteskraft vor 400.000 Jahren

Bereits in einer der ersten Folgen von ›Museum exklusiv‹ wurden die einzigartigen Funde aus Bilzingsleben vorgestellt – einer der ältesten Wohnplätze der Menschheitsgeschichte. Dort lebten Menschen der Art Homo erectus, Vorfahren des Neandertalers und des heutigen Menschen. Wie sehen wir heute diese frühen Menschen? Was können wir über ihre Lebensumstände und ihre Geistes- und Gedankenwelt sagen? Und welche geheimnisvollen Zeichen trägt das Schienbein eines Elefanten im Landesmuseum?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Einführung

Die Himmelsscheibe von Nebra ist weltberühmt und ohne Frage das wichtigste Exponat des Landesmuseums, seit 2013 gehört sie sogar zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Wie kein anderer archäologischer Fund erlaubt sie Einblicke in eine vergangene Welt: die Epoche der frühen Bronzezeit, in der sie entstand. Doch führt die von der Himmelsscheibe ausgehende Forschung auch in die Zeit davor, an den Übergang von der Steinzeit zur Bronzezeit, in der entscheidende Weichen gestellt wurden. In mehreren Folgen tauchen wir ein in die aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen zur Himmelsscheibe und ihrem kulturellen Umfeld. Wir führen zusammen, was wir bereits wissen und welche aktuelle Forschungsfragen noch offen sind.

Die Himmelsscheibe von Nebra: Fundort Mittelberg

Die Himmelsscheibe von Nebra wurde durch Raubgräber vor mehr als 20 Jahren auf dem Mittelberg ausgegraben. Weitere Funde aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit zeigen, dass die Menschen diesen Ort immer wieder aufgesucht haben. Was macht die Region bei Nebra geschichtlich so besonders? Welche archäologische Spuren konnten bislang entdeckt werden? Welche astronomische Bedeutung hat die Spitze des Mittelbergs? Und warum macht ihn das alles zu einem heiligen Ort der Bronzezeit?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Bildprogramm

In der einzigartig gestalteten Himmelsscheibe von Nebra ist nicht nur eine einzelne Botschaft zur Astronomie der Bronzezeit verschlüsselt. In mehreren Phasen ihrer Veränderung wurde unterschiedliches Wissen regelrecht kodiert dargestellt. Warum legt sie die Existenz eines Lunisolarkalenders bereits vor 3.800 Jahren nahe und was ist das überhaupt? Inwiefern verbindet sie das Ringheiligtum Pömmelte bei Magdeburg mit dem berühmten Stonehenge? Und was stellt der eigenartige Bogen an ihrem unteren Rand dar?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Materialuntersuchungen

Die Himmelsscheibe von Nebra birgt nicht nur das Wissen der Welt der Bronzezeit von vor über 3.800 Jahren in sich. Auch die Materialien, mit denen sie hergestellt und über 200 Jahre lang immer wieder verändert wurde, kamen aus den verschiedensten Regionen Europas. Woher stammen Kupfer, Zinn und Gold, die ihr Aussehen so einzigartig machen? Und was verraten sie uns über das Alter der Himmelsscheibe?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Beschädigungen

Gut 200 Jahre lagen zwischen der Erschaffung der Himmelsscheibe von Nebra und ihrer Deponierung auf dem Mittelberg. In dieser Zeit wurde sie mehrfach umgestaltet. Ihre Bergung durch Raubgräber 3.600 Jahre später verursachte viele Beschädigungen. Dies alles hinterließ Spuren, die sich wie eine Biografie lesen lassen. Welche Techniken nutzten die Handwerker der Bronzezeit? Wie konnte das Grabungswerkzeug der Auffinder eindeutig identifiziert werden? Und welches Geheimnis birgt die eigentlich leere Rücksseite der Himmelsscheibe?

Die Himmelsscheibe von Nebra: Bedeutung

Die Himmelsscheibe von Nebra ist weltberühmt und ohne Frage das wichtigste Exponat des Landesmuseums, seit 2013 gehört sie sogar zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Wie kein anderer archäologischer Fund erlaubt sie Einblicke in eine vergangene Welt: die Epoche der frühen Bronzezeit, in der sie entstand. Doch führt die von der Himmelsscheibe ausgehende Forschung auch in die Zeit davor, an den Übergang von der Steinzeit zur Bronzezeit, in der entscheidende Weichen gestellt wurden. In mehreren Folgen tauchen wir ein in die aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen zur Himmelsscheibe und ihrem kulturellen Umfeld. Wir führen zusammen, was wir bereits wissen und welche aktuelle Forschungsfragen noch offen sind. In der ersten Folge beschäftigen uns vor allem aber ganz grundsätzliche Dinge: Was macht die Himmelsscheibe so besonders und bedeutend? Was sieht man auf ihr? Warum wurde sie vor 3.800 Jahren geschaffen? Und was berichtet sie uns aus einer schriftlosen Zeit?

Lebenswandel – die Neolithisierung

Der Beginn der Sesshaftigkeit mit der sogenannten Neolithisierung vor über 10.000 Jahren ist die wohl wichtigste Veränderung in der Menschheitsgeschichte. Welche globalen Ereignisse haben diese einschneidende Veränderung ausgelöst? Wieso nimmt die Erfindung des Ackerbaus im Vorderen Orient ihren Ausgang ursprünglich in Nordamerika? Wie wirkt die Neolithisierung bis heute fort und welche Rolle spielte die kleine genetische Veränderung einer Pflanze?

Vom Jäger zum Bauern: Imagination einer Zeitenwende

Es ist die wohl wichtigste Wende in der Menschheitsgeschichte: der Übergang vom Jäger- und Sammlertum hin zur Sesshaftigkeit mit Ackerbau und Viehzucht. Die Folgen und Auswirkungen bestimmen noch heute, mehr als 7.000 Jahre später, unseren Alltag. Aber wie macht man diesen Wandel in einem Archäologiemuseum begreiflich, ohne sehr viel Text einzusetzen? Wie können die massiven Veränderungen im Zuge der Neolithisierung in einem Bild verdichtet dargestellt werden? Und welche Rolle spielt dabei eine künstlerische Inszenierung – und ein Kuhfladen?

Der Faustkeil – ein Erfolgsmodell

Mehr als 1,5 Millionen Jahre lang wurde er hergestellt und war wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens: der Faustkeil. Wir kennen ihn aus jedem Archäologiemuseum. Aber wofür wurde er benutzt und wie wurde er hergestellt? Warum wurden bisher so viele gefunden, obwohl in damaligen Zeiten so wenige Menschen lebten? Und welche Eigenschaften machten den Faustkeil zu einem wahren Dauerbrenner der Technikgeschichte?

400.000 Jahre Menschheitsgeschichte in Halle

Warum leben wir? Was ist der Sinn des Lebens? Und warum verhalten wir uns so, wie wir es tun? Das sind die grundsätzlichen Fragen, die uns andauernd bewegen. Die Antworten finden wir in unserer Vorgeschichte. Und was haben eigentlich Fußball und ›Game of Thrones‹ mit all dem zu tun?

Leben im Paläolithikum

Mehr als 80.000 Jahre vor heute – es ist die Zeit des Neandertalers. Wie sah der Alltag dieser frühen Menschen während der Eiszeit aus? Welche Rolle spielten das Jagen und das Sammeln? Wie lebten die Menschen zusammen? Und was hat das alles damit zu tun, wie wir heute unseren Urlaub verbringen?

Rekonstruktion eines Langhauses

Besonders beliebt vor allem bei Schulklassen ist im Landesmuseum das Modell eines linearbandkeramischen Langhauses von vor über 7.000 Jahren. Aber auch als wundervolle malerische Rekonstruktion findet sich die Szenerie in der Dauerausstellung wieder. Aber auf welchen wissenschaftlichen Grundlagen entstehen solche künstlerische Rekonstruktionen, die uns ferne Lebenswelten näherbringen sollen? Und welche Alltagsgeschichten können durch sie erzählt werden?

Sortieren, Datieren, Präsentieren

Die größte Herausforderung der Archäologie war lange die korrekte zeitliche Ordnung der Funde, bevor mit der Radiokarbondatierung und der Dendrochronologie wichtige und hilfreiche naturwissenschaftliche Methoden verfügbar waren. Aber wie wurden die Funde davor sortiert und datiert? Und wie lässt sich dieses komplexe Wissen der Archäologie im Museum anschaulich präsentieren?

Meilensteine der Mobilität

Es ist für uns heutzutage so selbstverständlich, dass wir kaum noch darüber nachdenken – jederzeit kommen wir an jeden Ort, rasend schnell und dazu schicken wir Unmengen von Gütern hin und her. Doch wie war das vor Tausenden von Jahren? Wo und wie ging es los mit Rad und Wagen? Welcher spektakuläre Funde wurde bei Oechlitz in der Nähe von Halle gemacht? Und was hatten die Menschen der Bronzezeit mit der ICE-Strecke zwischen Berlin und Nürnberg zu tun?

Ästhetik und Wissen

Weit über Deutschlands Grenzen hinaus genießt das Landesmuseum einen ausgezeichneten Ruf. Und das nicht nur wegen des unermesslichen archäologischen Reichtums Mitteldeutschlands. Auch die Art und Weise, wie hier diese Schätze präsentiert und inszeniert werden, sind einzigartig für ein Archäologiemuseum. Aber was sind die ästhetischen Grundideen für dessen Gestaltung? Wie wird das mit dem archäologischen Fachwissen verbunden? Und wie kann man damit über 400.000 Jahre Menschheitsgeschichte erzählen?

Intelligenz trifft Körperkraft: der Neandertaler

Er ist eines der Wahrzeichen des Landesmuseums, bekannt und beliebt bei Klein und Groß: der Denker – die künstlerische Rekonstruktion eines Neandertalers als lebensgroßen Skulptur. Aber was für Ideen und Bilder wurden in dieser Figur verschlüsselt? Wie regen sie uns zum Nachdenken an? Was wissen wir eigentlich über diese frühe Menschenart, die auch zu unseren Vorfahren gehört? Und wie würde man nach den neuesten Erkenntnissen der Paläogenetik den Denker heute anders darstellen?

Die ersten Menschen in Mitteldeutschland

Bei Bilzingsleben wurde einer der ältesten Wohnplätze der Menschheitsgeschichte entdeckt. In der Altsteinzeit vor fast 400.000 Jahren schlug eine kleine Gruppe von Urmenschen hier ihr Lager am Ufer eines Sees auf. Wer waren sie und wie gelang es ihnen, sich an die Spitze der Nahrungskette zu stellen? Welche Tiere erlegten diese hervorragenden Jäger? Und was hat es mit den hier gefundenen Fragmenten von menschlichen Schädeln auf sich?

Gebaut für die Ewigkeit

Noch immer prägen sie die Landschaften Norddeutschlands: Megalithgräber aus der Jungsteinzeit, errichtet vor mehr als 5.000 Jahren. Ursprünglich gab es wohl mehr als 30.000 von ihnen, die meisten sind inzwischen jedoch zerstört. Aber noch immer regen sie unsere Fantasie an und erwecken unser begeistertes Interesse. Doch wer hat diese Großsteingräber gebaut? Warum betrieb man so viel Aufwand, die tonnenschwere Steine zu transportieren und mit ihnen Gräber für ganze Dorfgemeinschaften zu errichten? Wie hat man das überhaupt technisch geschafft? Und was hat das alles mit der Erfindung des Pflugs zu tun?

Bunte Vorzeit

Die Häuser der Vorgeschichte waren langweilig erdfarben? Was verraten Lehmbrocken aus Müllgruben in der Siedlung von Wennungen bei Karsdorf darüber? Was macht diese bronze- bis eisenzeitliche Siedlung sonst noch ganz besonders? Und wie hängt das mit den Gesellschaftsstrukturen zusammen?

Kunst der Eiszeit

Die ältesten Kunstwerke Sachsen-Anhalts sind rund 15.000 Jahre alt und stammen aus der späten Altsteinzeit. Wie sehen sie aus und was stellen sie dar? Unter welchen Bedingungen wurden diese Kunstwerke von den Jägern der Eiszeit geschaffen? Und wo wurden sie gefunden?

Das Grab der Schamanin von Bad Dürrenberg

Das Grab der sogenannten Schamanin von Bad Dürrenberg aus der mittleren Steinzeit ist eine der ältesten aus Sachsen-Anhalt bekannten Bestattungen. Wie und wann lebte die Schamanin eigentlich? Welche außergewöhnlichen Dinge bekam sie mit in ihr Grab? Woran starb sie und was machte ihren Tod ganz besonders tragisch? Und durch welche anatomische Auffälligkeit war sie als Schamanin geradezu perfekt geeignet?

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