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Mit ›Archaeofilm‹ präsentiert das Landesmuseum ein breites Angebot an Filmen zu seinen Ausstellungen und zur archäologischen Forschung am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. Das reichhaltige Themenspektrum reicht von den wissenschaftlichen Untersuchungen zur Himmelsscheibe von Nebra bis hin zur Vorstellung der Höhepunkte der Dauerausstellung im Landesmuseum. Zudem werden internationale Expertinnen und Experten vor laufender Kamera zu ihren Forschungen befragt und geben in einer selten erlebten Länge und Intensität Auskunft zu ihren Spezialgebieten, zu laufenden Untersuchungen und zu aktueller Forschung – so erleben Sie im Rahmen verschiedener Filmreihen Archäologie aus erster Hand!

Das Landesmuseum im Film

International bekannt ist das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) mittlerweile als Heimstatt der weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra. Mit seiner bis in das 19. Jahrhundert zurückreichenden Geschichte bergen das in den Jahren 1911 bis 1913 errichtete Gebäude sowie die Sammlungen des Landesmuseums jedoch noch eine Reihe weiterer hochkarätiger Funde und Fundkomplexe. Lernen Sie hier das Landesmuseum in all seinen Aspekten kennen und werfen Sie einen Blick auch hinter die Kulissen.

Museum exklusiv

Mehr als 400.000 Jahre Menschheitsgeschichte werden in der Dauerausstellung des Landesmuseums präsentiert – von der Altsteinzeit bis zur Völkerwanderungszeit. Prägnante Exponate erzählen in eindrucksvollen Inszenierungen spannende Ereignisse und erklären Zusammenhänge aus dem Leben der Menschen im heutigen Mitteldeutschland. Neben der einzigartigen Himmelsscheibe von Nebra ist es jedoch eine Vielzahl weiterer Funde, die als einzigartige Zeugnisse einen Einblick erlauben in den Alltag und die großen geschichtlichen Entwicklungen nicht nur Sachsen-Anhalts, sondern auch Europas und sogar der Weltgeschichte.

Museumsdirektor Harald Meller lädt bei ›Museum exklusiv‹ ein auf einen Rundgang durch das Landesmuseum, präsentiert archäologische Funde von weltweiter Bedeutung, erzählt Geschichten aus dem Leben unserer Vorfahren und wirft einen Blick hinter die Kulissen der spektakulären Inszenierungen der Dauerausstellung. Kommen Sie mit!

Zu den Filmen.

Das Ringheiligtum von Pömmelte

Vor über 4.000 Jahren wurde nahe der Elbe beim heutigen Schönebeck, etwa 25 Kilometer südlich von Magdeburg, das Ringheiligtum von Pömmelte erbaut. Mehr als 250 Jahre lang, am Ende der Jungsteinzeit und bis zum Übergang zur frühen Bronzezeit, war die monumentale Anlage das rituelle Zentrum der Region, ein wichtiger Kultort, der in vielerlei Hinsicht mit dem englischen Stonehenge vergleichbar ist. Der Erforschung und Rekonstruktion dieses bedeutenden Heiligtums widmet sich der Film ›Das Ringheiligtum von Pömmelte – Rekonstruktion eines vorgeschichtlichen Monuments‹. Er begleitet die Wissenschaftler, die sich in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Heiligtum befasst haben, und vermittelt in eindrucksvollen Bildern einen Eindruck von dem faszinierenden wiedererstandenen ›deutschen Stonehenge‹.

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Bornhöck – Auf der Suche nach dem Herrn der Himmelsscheibe

In den Jahren 2014 bis 2017 wurden durch das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt im Rahmen einer Lehr- und Forschungsgrabung in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die bei Dieskau gelegenen erhaltenen Überreste des frühbronzezeitlichen Großgrabhügels ›Bornhöck‹ (Gemeinde Schkopau, Ortsteil Raßnitz, Saalekreis) untersucht.

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Neue Gleise auf alten Wegen

Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt führte bis Mitte 2010 in enger Kooperation mit der im Auftrag der DB Netz AG handelnden DB ProjektBau GmbH sowie mit verschiedenen weiteren Partnern archäologische Ausgrabungen an der ICE-Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle durch. Innerhalb von 18 Jahren wurden entlang eines 64 Kilometer langen Streckenabschnittes auf mehr als 140 Hektar Fläche 27 Fundstellen untersucht, ungefähr 15.000 Befunde dokumentiert und über 400.000 Fundstücke geborgen.

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Lützen 1632 – eine archäologische Spurensuche

Die Schlacht von Lützen gilt als eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges. Von 2006 bis 2011 untersuchten Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt das Areal des ehemaligen Schlachtfeldes. Der vorliegende Film stellt die archäologischen Arbeiten am Schlachtfeld vor und zeigt auf, wie wichtig der noch recht junge Zweig der Schlachtfeldarchäologie für die Erforschung historischer Ereignisse ist.

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Fields of conflict: Schlachtfeldarchäologie

Schlachtfeldarchäologie ist eine relativ junge Disziplin innerhalb der Archäologie, die durch ihre ungewöhnlichen Methoden und Ergebnisse jedoch besonders in den letzten Jahren ein großes Interesse nicht nur in der Fachwelt erfahren hat. In Sachsen-Anhalt wurde das Schlachtfeld von Lützen untersucht, auf dem eine der blutigsten Schlachten des Dreißigjährigen Kriegs ausgetragen wurde. Weltberühmt ist sie aufgrund des Todes König Gustav II. Adolf von Schweden auf dem Lützener Schlachtfeld. Sehen Sie hier Interviews mit internationalen Experten der Schlachtfeldarchäologie, die Teil der Forschergruppe zum Schlachtfeld von Lützen waren.

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Pompeji - Nola - Herculaneum. Katastrophen am Vesuv

Pompeji – der Name kaum einer anderen antiken Stadt besitzt bis heute eine solche Bekanntheit in der breiten Öffentlichkeit. Das Leben am Fuße des Vesuvs war geprägt von der ständigen Bedrohung durch den Vulkan, der jederzeit ausbrechen konnte. Im Jahre 79 nach Christus geschah die Katastrophe: Pompeji und das benachbarte Herculaneum unter einem Regen aus Asche und Bimsstein begraben. Zugleich wurden die Stätten am Vesuv und dadurch die Zeugnisse des römischen Alltags konserviert.

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Elefantenreich. Eine Fossilwelt in Europa

Dieser Film beschäftigt sich mit der Frage, warum viele urgeschichtliche Großsäuger nicht mehr in Mitteleuropa leben. Die Interviews wurden im Rahmen der Sonderausstellung ›Elefantenreich. Eine Fossilwelt in Europa‹ (26. März 2010 bis 30. Januar 2011) im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) aufgezeichnet. Wieso starben Altelefanten, Wollnashorn und viele andere in Mitteleuropa vor etwa 20.000 bis 30.000 Jahren aus? Welche Rolle spielten klimatische Schwankungen, welche die Ausbreitung des modernen Menschen?

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Harald Meller trifft... 1: Neue Forschungen zur europäischen Frühbronzezeit

Im Rahmen der Abschlusstagung der DFG-Forschergruppe 550 ›Der Aufbruch zu neuen Horizonten. Neue Sichtweisen über die europäische Frühbronzezeit‹ im November 2010 traf sich Landesarchäologe Harald Meller zum Gespräch mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Archäologie und verwandter Fächer. Ausführliche, tiefgehende Gespräche unter Kolleginnen und Kollegen – für Laien und Fachleute gleichermaßen geeignet – nehmen unter dem Motto ›Neue Forschungen zur europäischen Frühbronzezeit‹ ihren Ausgangspunkt von der Frage nach der Bedeutung der Himmelsscheibe von Nebra für die Bronzezeitforschung.

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Harald Meller trifft... 2: 1600 - Kultureller Umbruch im Schatten des Thera Ausbruchs?

Im Fokus des 4. Mitteldeutschen Archäologentages, der im Oktober 2011 in Halle stattfand, stand die Frage ›1600 – Kultureller Umbruch im Schatten des Thera-Ausbruchs?‹ Die Tagung vereinte Geowissenschaftler und Archäologen, aber auch Kollegen und Kolleginnen weiterer Disziplinen, und bot einen hervorragenden Anlass, für die Reihe ›Harald Meller trifft‹ Wissenschaftler der unterschiedlichsten Spezialisierungen vor der Kamera nach ihren Forschungsschwerpunkten und -ergebnissen zu befragen. Im Mittelpunkt standen dabei der Vulkanausbruch von Santorin um 1600 vor Christus sowie Extremereignisse und die Frage nach deren Auswirkungen auf Wetter, Klima, Umwelt und Gesellschaft im Allgemeinen.

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Harald Meller trifft Hansjürgen Müller-Beck

Der im August 2018 verstorbene Tübinger Professor emeritus für urgeschichtliche Archäologie Hansjürgen Müller-Beck gehörte zu den renommiertesten Urgeschichtsforschern Deutschlands. Sein Forschungsgebiet jedoch reichte von Thailand bis Tschukotka, vom arktischen Kanada bis nach Kuba. So war Hansjürgen Müller-Beck nicht nur Experte für die Jäger und Sammler der Altsteinzeit, sondern auch für die Lebensweise rezenter Jägerkulturen.

Für die Reihe ›Harald Meller trifft...‹ traf er sich mit dem Landesarchäologen zu einem mehrteiligen Interview, das sich dem Leben und wissenschaftlichem Werdegang Hansjürgen Müller-Becks ebenso widmete wie einigen seiner Forschungsschwerpunkte.

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Naturwissenschaftliche Methoden in der Archäologie: Interview mit Edith Schmidt

Was bringt das Auszählen von Flügeldecken? Edith Schmidt (Freiburg) ist Diplombiologin. Als freiberuflich tätige, erfahrene Spezialistin für die Untersuchung von Insektenresten in archäologischen Befunden ist sie an verschiedensten archäologischen Projekten beteiligt. Das Spektrum ihrer Arbeit reicht von über 7.000 Jahre alten linearbandkeramischen Brunnen bis hin zu mittelalterlichen Latrinen, von Feuchtbodensiedlungen bis hin zu Bestattungen aus Kirchen des Mittelalters. Im Gespräch mit Harald Meller erläutert Edith Schmidt ihre Arbeitsweise sowie die teils sensationellen Ergebnisse ihrer Untersuchungen.

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Alchemie. Die Suche nach dem Weltgeheimnis

Die Alchemie gilt als die Mutter aller modernen Naturwissenschaften. Bei archäologischen Ausgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt wurde 2012 im ehemaligen Franziskanerkloster in der Lutherstadt Wittenberg eine unscheinbare Grube entdeckt. In dieser lagen zahlreiche Glasscherben. Nach restauratorischer Bearbeitung der Bruchstücke aus dem 16. Jahrhundert wurde klar, dass es sich um die Scherben von Apparaturen aus einer Alchemistenwerkstatt handelte – eine Sensation.

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